Der Stein
Schauspiel von Marius von Mayenburg
Inszenierung Nicolai Sykosch
Inszenierung Nicolai Sykosch
Ein Haus in Dresden, drei Generationen, nahezu 60 Jahre Geschichte. Kurz nach der Wiedervereinigung wechselt das Haus zum vierten Mal die Besitzer. Heidrun, Mutter Witha, die beide 1953 in den Westen gegangen waren, und Tochter Hannah ziehen ein. Withas Mann Wolfgang hatte das Haus 1935 ›erworben‹. Die Familiengeschichte behauptet, dass den jüdischen Vorbesitzern mit dem Kauferlös die Flucht aus Nazideutschland ermöglicht worden sei. Enkelin Hannah zeigt wenig Interesse, die neue Heimat anzunehmen, und die auftauchende Stefanie erhebt auch noch Anspruch auf das Haus, in dem sie mit ihrem Großvater zu Zeiten der DDR gelebt hat. Autor Marius von Mayenburg entwirft in verschiedenen Zeitebenen von 1935 bis 1993 ein bemerkenswertes Spektrum über die Unfähigkeit, Verbrechen und Ungerechtigkeiten der
Vergangenheit einzugestehen, die Verantwortung für sie zu übernehmen oder überhaupt die Wahrheit über die Ereignisse in der Erinnerung zuzulassen. Je mehr Spekulationen, Varianten und Wahrheiten ans Licht treten, umso kompletter wird das Vergangenheitspuzzle
– spannend wie ein Krimi.
Vergangenheit einzugestehen, die Verantwortung für sie zu übernehmen oder überhaupt die Wahrheit über die Ereignisse in der Erinnerung zuzulassen. Je mehr Spekulationen, Varianten und Wahrheiten ans Licht treten, umso kompletter wird das Vergangenheitspuzzle
– spannend wie ein Krimi.
Mi, 10. Februar 2010, 19.30 Uhr
Theater Aachen - BühneSpieldauer: Eine Stunde und 20 Minuten, keine Pause.











Inszenierung Nicolai Sykosch
Bühne Barbara Steiner
Kostüme Tina Kloempken
Dramaturgie Ralph Blase
Witha Elisabeth Ebeling
Wolfgang Torsten Borm
Heidrun Bettina Scheuritzel
Hannah Stefanie Dischinger
Mieze Katja Zinsmeister
Stefanie Anne Wuchold
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